Vor ein paar Tagen hatte ich ein intensives Personal Training mit Lisa-Marie, die für ein Wochenende aus München angereist ist. Wir kennen uns von den Laufcamps auf Zypern (2019) und Mallorca (2020).

Nach einigen harten Einheiten in der Natur und jede Menge Kilometer mehr auf dem Konto gab sie mir folgende Rückmeldung.

Timos Training ist wirklich auf die eigenen Wünsche, Defizite und Stärken ausgelegt. Er baut sein Training auf verschiedenen Ansätzen auf, Kraft, Ausdauer, Balance, Beweglichkeit und kombiniert diese passend.

Keine Trainingseinheit gleicht der anderen und er ist so flexibel auch individuell auf meine Tagesform bzw. Trainingspensum einzugehen und es anzupassen.

Laufen bzw. das Training ist für mich …

ein Ausgleich zur Arbeit, ein überwinden der eigenen (mentalen) Hindernisse, ein über mich hinauswachsen und nach einer harten Einheit Glücksgefühle und gute Laune pur.

Ich nutze das Personaltraining für mich, weil …

ich so keine Konkurrenz habe, ich im Mittelpunkt stehe und Korrekturen sofort und auf mich bezogen gemacht werden.

Ich bin eine Wiederholungstäterin, weil … 

mich das Training von Timo überzeugt und er mich meinen sportlichen Zielen schon deutlich näher gebracht hat. Weil er weiß was er kann, er auf mich eingeht und weiß wie es umgesetzt werden muss damit es ankommt.

Was ich noch los werden will …

Timo habe ich als ruhigen, ausgeglichenen, nicht aus der Ruhe bringenden Trainer kennen und schätzen gelernt, der in jeder Situation das Beste aus mir und den vorhandenen Trainingsbedingungen herausholt.

Nach einem “weiter, komm zieh es durch, da geht noch was“ braucht es keine Entschuldigung! Dein Ansporn tut mir sehr gut.

Das war sicherlich nicht meine letzte intensive Einheit mit dir!

In diesem Sinne sehen wir uns beim Running Academy Camp im September 2020 in Unterharmersbach wieder.

 

Nachdem das zweite Viertel dieses Jahres von Einschränkungen wegen Covid-19 geprägt war, bin ich glücklich, dass ich doch noch verschiedene Aktivitäten mit der Running Academy durchführen kann. Die ersten Wettkämpfe finden seit Juli wieder statt. In der Schweiz und Österreich gab es schon so einige Straßen, Berg- und Trailläufe. In Deutschland beschränkt sich das Ganze derzeit noch auf die Stadionveranstaltungen. Und wir alle sehnen uns im Laufbereich nach weiteren Lockerungen.

Das ursprünglich geplante Vorbereitungstraining für den Lichtenstein Trail kann seit Anfang Juli vorgesetzt werden und wird, auf Wunsch der Teilnehmer, noch bis Dezember als Laufschule verlängert. Ein Einstieg ist jederzeit möglich, mehr Infos dazu findet ihr hier. Das Trailwochenende im Montafon konnte ebenfalls stattfinden, wenn auch in abgewandelter Form, aber mit genauso viel Spaß. Hier könnt ihr sehen und lesen wie es war. Im Herbst biete ich zwei Laufcamps im Schwarzwald an, diese könnt ihr entweder als letzte Vorbereitung für einen Herbstwettkampf nutzen oder einfach nur als soliden Start in das Herbst- /Wintertraining, als Aufbau für die Saison 2021. Hier geht’s zur Anmeldung und zu den Infos. Vielleicht wollt ihr aber auch einfach nur die Schwäbische Alb laufend erleben oder einen individuellen Trainingsplan, dann könnt ihr euch über die Seite Guide oder Training mit mir in Verbindung setzen.

Ich freue mich von euch zu hören!

„Das war ein geniales Wochenen“, „Geniale Trails, schöne Gegend, super technischen Strecken“ so die Rückmeldungen der Teilnehmer des Trailwochenendes im Montafon. Ursprünglich war wieder eine Tour von Hütte zu Hütte geplant, dies war aber Aufgrund der Hygienevorschriften auf den Hütten nicht möglich. Aus der Hüttentour wurden 3 Touren mit einem fixen Ausgangspunkt in Gaschurn, dadurch war der Spaßfaktor noch etwas größer, weil nach jedem Tag in den Bergen meist ein wunderschöner Downhill auf dem Programm stand und den Teilnehmern des Trailwochendes ein Lächlen ins Gesicht zauberte.

Am ersten Tag ging es gleich nach der Anreise um 17:30 Uhr auf eine zweistündige Entdeckungsrunde von Gaschurn entlang der Versettla Bahn durch das Skigebiet zur Bergstation Nova Stoba und über einen wunderschönen technischen Trail zurück ins Tal. Die Streckenlänge mit 14 km und 1100 hm war genau die richtige Wahl nach dreistündiger Autofahrt um die Beine locker zu kriegen.

 

Der zweite Tage begann morgens um 06.30 Uhr mit einem hervorragenden Frühstück bevor es dann um 08.00 Uhr auf die Strecke ging. Laut Planung standen 35 km und 2800 hm auf- und abstieg auf dem Programm. Der erste Teil der Strecke führte uns wieder, wie schon am Vortag, durch das Skigebiet Versettla zur Nova Stoba, dann weiter auf die Madrisella 2463 m zum ersten Gipfelblick. Nach dem ersten kleinen Gipfel folgte ein wunderschöner Höhenweg bis zur Tübinger Hütte 2100 m. Nach einer kleinen Stärkung auf der Terrasse der Tübinger Hütte liefen wir weiter zum Maderer Joch und mit leichten Kletterpasagen auf zum höchsten Punkt dieser Tour dem Hochmaderer 2823 m. Den Rückweg wählten wir wieder über die Tübinger Hütte und dann zur rück durch das Garneratal nach Gaschurn. Am Ende standen 40 km und 2700 hm auf der Uhr.

 

Der dritte Tag begann mit leichtem Muskelkater wieder um 06:30 Uhr mit dem reichhaltigen Explorer-Frühstück. Danach ging es dann um 08:30 Uhr nach dem Checkout aus dem Hotel auch schon los zur letzten Bergtour des Wochendes. Diese Tour hat über 28 km und 2100 hm noch mal alles von uns abverlangt. Die ersten 2 km ging es auf Asphalt entlang der Straße nach Gortipohl, ehe es dann in einen endlosen Anstieg zuerst über saftige Wiesen und dann durch den Wald ging. 2/3 der Strecke führten an diesem Tag über steile wiesen Anstiege – erst der letzte Anstieg zum Gipfel des Valschavieler Magerer ging über Geröll und kleinere ausgesetzte Kletterpasagen. Belohnt wurden mit einem grandioses 360 Grad Panorama über die gesamte Montafoner Alpenwelt. Zurück ging es über den Grappeskopf nach Gortipohl und dann wieder die 2 km der Straße entlang. Den Abschluss fanden wir bei den wohlverdienten und leckeren Käsespätzle im Montafoner Käsehaus.

Faszit des Wochendes: Auch wenn es nicht die geplante Tour von Hütte zu Hütte war hat das Montafon sehr viel zu bieten. Steile Anstiege, viele technische Trails wunderschöne Panoramen und Hochalpines Gelände in Höhenlagen von 800 m bis über 3000 m. Wir hatten nach drei Tagen mit ca 80 km, 6000 hm und 90% Trailanteil ein „Dauergrinsen“ im Gesicht. Wir kommen wieder!

Hier findet ihr weitere Termine der Running Academy.

Seit 29 Jahren bringt Wilfried Raatz jedes Jahr das Berglauf Journal auf den Markt. Auch dieses Jahr wieder in der 30. Auflag, mit vielen interessanten Berichten was in der Berglauf- und Trailrunning Szene passiert.  Das Berglauf Journal zeichnet sich besonders durch die gut recherchierten und zusammengefassten Termine der  Trail- und Berglaufveranstaltungen im gesamten Alpenraum (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien) aus. Ebenso gibt es interessante Berichte über Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr, Portraits zu verschiedenen Athleten und es werden die schönsten Bergläufe darin beschrieben.  Auch wenn die Termine für dieses Jahr teilweise nicht mehr Aktuell sind, aufgrund des SARS COVID-19 Virus, findet der ein oder andere vielleicht trotzdem eine Motivation sich auf eine diese Veranstaltungen vorzubereiten, auch wenn sich erst im Jahr 2021 eine erneute Austragung findet.

Das Handbuch für Bergläufer bietet in attraktiver, komprimierter Form alles Wissenswerte über die internationale Berglauf-Szene mit 100 Profilen zu namhaften Veranstaltungen, allen Berglauf- Terminen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien, einem interessanten Redaktionsteil mit neuen Trends und Entwicklungen.Interessante Schnappschüsse aus der großen, weiten Welt der Berglaufszene machen das stets fast 232 Seiten starke Taschenbuch zu einem unverzichtbaren Führer durch die Saison der Berglauf- und Landschaftslaufszene.“ (Quelle:www.berglauf.info)

Es gibt wohl kaum jemanden der die Trailrunning- und Berglaufszene in Europa besser kennt als Wilfried Raatz. Er reist als Trainer und Journalist seit vielen Jahrzehnten durch Europa und hat einen engen Bezug zu den Veranstaltern der Berglauf- und Trailszene.  Als ehemaliger Berglaufverantwortlicher und Bundestrainer des Deutschen Leichtathletikverbandes hat er auch einen engen Bezug zu sehr vielen Topathleten der Szene.

Das Berglauf Journal könnt ihr, zu einem Kostenbeitrag von 11 € zzgl Versandkosten, auf journal.berglauf.info bestellen.