Zusammen mit meinem Trainer Wilfried Raatz biete ich im Juli in Südtirol (Monte Pana/ Seiser Alm) ein Trailrunning-Camp an – Das interessante Angebot mit vielfältigen Facetten ist allerdings limitiert – also sichere dir schnell DEINEN Platz!
Du hast Lust auf Laufen in fantastischer Natur, angeleitet von Profis? Dann wartet ein neues interessanten Angebot auf dich! Im 4-Sterne-Sporthotel Cendevaves auf Monte Pana (1650 m Höhe) im Grödnertal möchte ich im Verbund mit meinem Trainer Wilfried Raatz meine langjährigen Erfahrungen im Berglauf- und Trailbereich weitergeben. 
 
Vom 21. bis 23. Juli stehen dabei Exkurse in Theorie und Praxis an. In der herrlichen hochalpinen Landschaft mit einem ausgedehnten Wegenetz bis hinauf auf 2.200 m Höhe und mit der Langkofelgruppe vor Augen stehen dabei geführte Trainingsläufe unter fachkundiger Anleitung ebenso auf dem Programm wie auch interessante Gespräche und Informationen und Tipps rund um das landschaftsorientierte Laufen. Auf den herrlichen Laufstrecken besteht auch die Möglichkeit, diverse Trailschuh-Modelle zu testen. 
 
Das idyllisch gelegene Sporthotel bietet uns ein exzellentes Frühstücksbuffet und ein Mehr-Gänge-Menü am Abend, zur Entspannung steht uns ein großer Wellnessbereich mit Pool und Sauna zur Verfügung. 
 
Das Angebot auf einen Blick: 
Beginn: 21. Juli (Donnerstag) 10.00 Uhr
Ende: 23. Juli (Samstag) 17.00 Uhr
Unterkunft: Halbpension im 4*-Hotel Cendevaves (Monte Pana)
Buchungen im Einzel- und Doppelzimmer möglich
Verlängerung über das Trailrunning-Camp hinaus möglich
Geführte Trails am Vor- und Nachmittag
Begleitende Maßnahmen wie Lauftechnik, Dehnungs- und Kräftigungsübungen
Informationen und Tipps rund um das Landschaftslaufen
Preis: hängt von der Anzahl der Übernachtungen und der Zimmerwahl ab (Wir legen dir gerne das individuelle Angebot vor, wenn du uns deine Eckdaten nennst!). 
 
Buchungen und weitere Informationen: 
wilfried.raatz@wus-media.de bzw. +49-(0)6162-9197399

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Warnung!

Dass die Schwäbische Alb mit ihren Höhlen, Burgen und Schlössern, Wasserfällen und natürlich den schönen Aussichtspunkten am Albtrauf ein beliebtes Ziel für Wochenendtrips und Wanderer ist, insbesondere aus dem Großraum Stuttgart, sollte bekannt sein. Auch Mountainbiker entdecken das Mittelgebirge immer mehr für sich, werden dort doch schöne naturbelassene Wege (Singletrails) mit technischem Anspruch geboten. Vom 05. bis 08. Mai ging eine weitere „verrückte“ Spezies mit Laufschuhen, leichter Laufkleidung und Trinkrucksäcken in diesem Mittelgebirge auf Entdeckungsreise. Wie kam das zustande? Trifft man die Spezies, genannt Trailrunner, doch eher im alpinen Gelände an.

Denis Wischniewski, Herausgeber des Trailmagazins und gebürtig aus Lichtenstein-Unterhausen, hat nun schon zum zweiten Mal zum Trailcamp in Unterhausen geladen. Angeboten wurden über die drei Tage, geführte Trailtouren mit lokalen Guides, Vorträge, Filme und zum Abschluss ein Trailwettkampf über 23 km /1100 hm und 45 km /1800hm.

Nach dem es sich am Donnerstagmittag bei schönstem Kaiserwetter, ca. 150 Teilnehmer im Trailcamp auf dem Sportplatz Berg bequem gemacht haben, Zelte aufgebaut und Wohnwagen platziert haben, startete das Erkunden der Gegend. Zwei anspruchsvolle geführten Touren über 20 km / 800 hm und 30 km /1100 hm wurden angeboten. Gelaufen wurde in zwei Leistungsgruppen. Die Strecken führten vorbei an schönen Aussichtspunkten wie den Traifelbergfelsen, Schloß Lichtenstein, Wackerstein und Schönbergturm (Pfullinger Unterhose), um nur einige wenige Highlights zu nennen. Für die Unermüdlichen oder auch später Angereisten, gab es nach dem Abendessen die Möglichkeit beim Stirnlampenlauf über 9 km / 400 hm die Gegend zu erkunden, bevor es dann bei ein, zwei,… Bierchen, Filme über bekannte Trailrunner und nette Gespräche gab .

Am Freitagmorgen ging es um 10:30 Uhr mit zwei weiteren geführten Touren über 16 km / 650 hm und 13 km / 650 hm los. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit an einem Workshop zum Thema „Richtiges Laufen mit Stöcken“ teilzunehmen. Vor dem Abendessen ging es mit dem Kidstrailrace los. Die Jüngsten mussten, bei warmen Temperaturen, eine Runde mit 500 m und die älteren  mit 1900 m, rund um das Sportgelände Berg bewältigen. Als Motivation für die Kinder wurden die Rennen jeweils von den Topläufern des Marathons und Halbmarathons begleitet, was auch mir wirklich Spaß machte. Es ist toll zu sehen, wie die Kids motiviert sind und bis zum letzten Meter alles geben. Der Abend fand mit dem Racebriefing, netten Gesprächen und ein, zwei Bierchen seinen Ausklang.

Am Samstag war „Raceday“, und wie es so sein soll, wenn der Herausgeber des Trailmagazins zu einem Rennen einlädt, findet sich das „Who is Who“ der deutschen Trailszene zum Saisonauftakt in Lichtenstein ein. So waren neben den Bauer-Brüdern, Lukas Nägele, Markus Mingo (um nur einige zu nennen) auch Martin Beckmann und Alexander Lubina, zwei Läufer die lange Zeit die deutsche Laufszene prägten, mit dabei. Um 10 Uhr fiel der Startschuss zum (Ultra)Marathon über 45 km / 1800 hm. Bei den Männern bestimmten Lukas Nägele, Markus Mingo und Benjamin Bublak das Rennen, bei den Frauen Maria Koller, Miriam Köhler und Lisa Mehl.

Der Start des Halbmarathons über 23 km / 1100 hm  war 30 min später. Das Rennen wurde von Markus Bauer, Pascal Biobeil und mir und bei den Damen von Elke Keller, Lißner Josefine und Einenkel Julia bestimmt. Die weiteren Ergebnisse der beiden Rennen findet ihr hier.

Alles in allem waren es drei wunderschöne Tage mit begeisterten Teilnehmern, anspruchsvollen Touren und einem schönen Abschlusswettkampf. Es wäre zu wünschen, das 2017 ein weiteres Trailcampkapitel geschrieben wird.

 

Nachdem im letzten Jahr beim Trail du Barlatay in der Westschweiz das Rennen über 45 km, bedingt durch das Wetter, abgebrochen wurde, stand die Premiere für den Ultramarathon in 2016 noch aus. Inspiriert für den Trail du Petit Ballon wurde ich auf einer Mountainbiketour mit meinem Kollegen im November 2015, diese führte uns von Guebwiller auf den Petit Ballon und über den Nachbarberg, den Grand Ballon, wieder zurück (eine schöne Runde, 53 km und 2300 hm mit ähnlichem Anspruch wie die Strecke des Trail du Petit Ballon). Im Dezember habe ich dann im Internet nach dem Termin recherchiert und mich auch gleich angemeldet,… jetzt waren noch ca. 3 Monate Zeit, um sich auf die anspruchsvolle 52 km mit 2300 hm Strecke vorzubereiten.

Zugegeben es ist schon etwas verrückt nach erst 3 gelaufenen Trail- / Berg- Marathons in den letzten drei Jahren ein solches Unternehmen zu wagen. Der Wettkampf war nicht nur die Ultrapremiere, sondern auch der erste Wettkampf im Laufjahr 2016. Daran bin ich aber selbst Schuld. Mir hat die Motivation für die Wettkämpfe der Albgold Winterlaufserie gefehlt und so bin ich an den Tagen lieber für mich zum Training gegangen. Die Vorbereitung lief ganz gut, was sicherlich auch dem milden Winter auf der Alb zuzuschreiben ist. Schnee gab es erst Anfang / Mitte Februar und die Schneemenge hielt sich auch in Grenzen. Es war zumindest immer noch gut zu laufen und Mountainbike fahren ging auch noch, beides war zwar etwas anstrengender aber so soll die Vorbereitung ja auch sein. An der Motivation sollte es auch nicht mangeln habe ich mit Eric Louvard einen Arbeitskollegen und Freund, der sich auch auf den Trail du Petit Ballon vorbereitet hat. Und so haben wir uns täglich gegenseitig gepusht. Die letzten 6 Wochen vor dem Wettkampf habe ich das Trainingspensum nochmal merklich gesteigert. So stand jeden Tag der Arbeitsweg mit dem Mountainbike auf dem Programm, Mittagspause wurde mit Lauftraining (intensiv) gefüllt, sodass schlussendlich jede Woche ca. 130 Laufkilometer und 300 Bikekilometer mit etwa 10.000 hm zusammenkamen.
Die Woche vor dem Wettkampf ging es weiterhin mit dem Rad zur Arbeit, die Laufeinheiten wurden dafür auf 2 Stück reduziert, schließlich wollte ich am 20. März ausgeruht und mit frischen Beinen am Start stehen. Dann kommt es wie es kommen muss, dieses Gefühl kannte ich nur noch vor den „großen Meisterschaften“: Aufregung!!!! Es ging sogar soweit, dass ich schon drei Tage vor dem Start nur wenig schlafen konnte. Die Platzierung stand nicht im Vordergrund, sondern nur das Durchkommen, ein Gefühl für die langen Strecken zu bekommen und den Spaß einen Trailwettkampf zu laufen. Es steht 2016 ja ein noch größer Projekt mit dem Transalpine Run auf dem Plan.
Am Freitagabend noch kurz ein Hotel in Colmar gebucht und am Samstag Nachmittag ging es in Richtung Rouffach zur Startnummernausgabe. Hier gab es dann auch schon die ersten Treffen und Gespräche mit Lauffreunden. Meine Frau und ich sind relativ zügig weiter nach Colmar, haben unser Hotel bezogen, sind dann noch durch die Stadt gebummelt und haben dort in einem schönen Restaurant zu Abend gegessen. Colmar ist ein schönes kleines Städtle (um es schwäbisch auszudrücken), hier lohnt es sich das nächste Mal mehr Zeit mitzubringen. Nach dem Abendessen ging es auch gleich wieder zurück ins Hotel. Die Nacht vor dem Wettkampf konnte ich dann auch überraschend gut schlafen.
Am Wettkampftag klingelte der Wecker um 06:15 Uhr, wir haben gemütlich gefrühstückt und um 07:45 Uhr ging es los mit 15 min Autofahrt nach Rouffach. Dort angekommen trafen wir gleich auf viele bekannte Gesichter. Gefühlt waren alle süddeutschen Trailrunner in Rouffach, laut Ergebnisliste und Statistik des Veranstalter wurden wir aber eines besseren belehrt. Es waren „nur“ ca. 1/3 der Teilnehmer Deutsche. Nach kurzem Einlaufen fiel pünktlich um 09:00 Uhr der Startschuss. Wie gewohnt habe ich mich in der ersten Reihe eingereiht und konnte auf der ersten Streckenhälfte das Rennen mit dem späteren Sieger Posecak Clement mitbestimmen. Diesen musste ich bei einer Tempoverschärfung auf dem letzten Anstieg zum Gipfel des Petit Ballons aber ziehen lassen. Nun hieß es den eigenen Rhythmus finden, und das Rennen komplett selbst zu gestalten. Was mir Anfangs auch gelang. Am Gipfel angekommen hatte ich bereits ca. 2-3 min Rückstand, ich dachte dass  dieser Rückstand, bei den 20 km bergab, aufzuholen sein sollte. Das Gegenteil war der Fall, schon an der nächsten Verpflegung hatte er 5 min Vorsprung. Egal, das Rennen einfach weiterlaufen und durchkommen, ein Podestplatz sollte auf jeden Fall rauskommen… Dann geschah bei etwa KM 34 etwas Unvorhersehbares. Der Träger meines Trinkrucksackes hat sich etwas gelockert, ich wollte ihn wieder festzurren und dann riss der Tragriemen. Zuerst habe ich versucht diesen während des Laufens zur reparieren, was mir leider nicht gelingen sollte. Also musste ich kurz stoppen und den Rucksack notdürftig reparieren. Zu diesem Zeitpunkt hat mich der später Drittplatzierte eingeholt. Ich habe versucht an Stephan Quentin (FRA / Platz 3) dran zu bleiben, was mir nicht gelang. Hat mich der Stop doch etwas aus dem Laufrhythmus gebracht. Jetzt hieß es wieder das eigene Tempo finden, weiterlaufen und hoffen, dass der Rucksack bis ins Ziel hält. Dies ging dann auch ganz gut, bis ca. KM 38, hier hat sich der Riemen ein weiteres Mal gelockert und der Rucksack war unangenehm zu tragen, also nochmals ein Stop, um den Rucksack wieder zu fixieren. Zu diesem Zeitpunkt lief Martin Schedler (GER/ Platz 2) an mir vorbei, hat mir noch dankbarerweise seine Hilfe angeboten, die ich ablehnte. Nach dem zweiten Stop fiel es mir noch schwerer wieder in die Gänge zu kommen, ich kämpfte mich Kilometer für Kilometer weiter Richtung Ziel. Bei Kilometer 42 dann der Blick auf die Uhr, jetzt waren es nur nach 10 km, zu dieser Zeit war ich immer noch an 4. Stelle. Wusste aber, dass noch einige erfahrene Ultraläufer hinter mir waren, allerdings nicht wie weit. So habe ich mich weiter Kilometer um Kilometer vorwärts Richtung Ziel gekämpft, an ein rundes Laufen war nicht mehr zu denken, haben mich die beiden Zwangspausen doch zu sehr aus dem Rhythmus gebracht und sehr viel Kraft gekostet. So wurde ich auf den letzten 10 Kilometer nach und nach von weiteren Läufern eingeholt (Schwarz Iwan (SUI/ 4. Platz), Krah Matthias (GER/ 5. Platz), Anderhalden Donnino (SUI / Platz 6), Gehin Eric (FRA/ Platz 7). Ich erreichte das Ziel mit einem sehr guten 8. Platz in einer Zeit von 04:16:53 h. Was noch viel schöner in der Ergebnisliste zu lesen ist, es sind fünf Deutsche Läufer unter den Top 10: Martin Schedler (2.), Matthias Krah (5.), Timo Zeiler (8.), Benjamin Bublak (9.) und Luigi de Franceschi (10.).
Bei den Frauen konnte die Favoritin Jasmin Nuninge (SUI) vor Aoife Quigly (GER) und Etter Franziska (SUI) ihrer Rolle gerecht werden. Auch hier sind noch weitere deutsche Damen unter den Top 10 gelandet: Judith Trunschke (4.), Gitti Schiebel (5.), Anja Karau (6.), Kathrin Schichtl (AUT / 7.) und Elke Keller (10.). Hier geht es zur Ergebnisliste
Alles in allem war es für mich ein erfolgreiches Wochenende, konnte ich bei diesem (international) stark besetzen Ultramarathon über 52 km und 2300 hm doch einen ersten Fingerzeig setzen und mich in der Trailszene bewähren.
Bis auf das kleine Missgeschick mit dem Trinkrucksack, was sicherlich nicht INOV-8 zuzuschreiben ist, war meine Ausrüstung für den Wettkampf gut geeignet.
1 Inov-8 X-Talon 212
2 Inov-8 Race Elite 140 Trailshort
3 INOV-8 Baselite 200 LSZ
4 Trinkrucksack: INOV-8  RaceproX4 extreme
5 INOV-8 Race Elite 105 Windshell
Und jetzt zur spannenden Frage ob ich mir Vorstellen kann einen Wettkampf über eine solche Distanz zu wiederholen?
Ja, ich werde einen Wettkampf dieser Art und Weise bestimmt nochmals laufen. Schon im September steht der Transalpine-Run auf dem Plan. Bei diesem Projekt wird interessant sein, was über 7 Tage und täglich ca. 35 km passiert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese „Überdistanzen“ in Zukunft zu meiner Passion werden wird. Dazu bin ich in der Zwischenzeit eher zu einem Genussläufer geworden, der es auch mal liebt die Natur und Aussicht zu genießen, um so wieder Kraft für den Alltag zu sammeln.
Ich möchte mich bei allen die mich vor, während und nach dem Wettkampf begleitet und unterstütz haben bedanken. Vor allem bei meiner Frau und Jürgen Keller, die zusammen an verschiedenen Punkten der Strecke waren, um uns anzufeuern, zu motivieren und tolle Bilder zu machen. Vielen Dank auch nochmal an Martin Schedler für das Angebot der Hilfe bei meinem Rucksackproblem, das zeichnet ihn als einen fairen und großen Sportsmann aus und ich freue mich ihn mal wieder zu treffen. Hier ist noch anzumerken, dass sowohl Martin als auch ich aus der klassischen Berglaufszene kommen. Wir haben schon einige Zeit zusammen in Trainingslagern des deutschen Berglaufnationalteams verbracht, mit dem Unterschied, dass er schon immer auf den längeren Distanzen unterwegs war. Von daher ist es interessant zu sehen wie eng verbunden die Trailrunning und Berglaufszene, trotz gegenseitiger, oftmals sehr kritischen Äußerungen, ist.
Ich freu mich schon auf die nächsten Veranstaltungen und das Wiedersehen mit vielen von euch, egal ob bei Wettkämpfen oder Communityruns.

Ziele 2016

Was steht 2016 auf dem Plan? Das ist eine gute Frage! Vom Leistungssport zurückgetreten laufe ich nur noch die Wettkämpfe, die mir Spaß machen. Doch lediglich mit Spaß und so ganz ohne klar gestecktes Ziel fehlt doch etwas die Motivation zum Training (ich glaube das kennt jeder Freizeitsportler). So steht 2016 ein größeres Projekt in meinem Laufkalender, das auch gut geplant und vorbereitet werden will: Der Transalpine Run. Diese Jahr auf einer neuen Strecke mit Start in Garmisch und Ziel in Brixen. Gemeinsam mit meiner Teampartnerin, Miriam Köhler, sind 247 km und 15.000 hm in 7 Tagen zu bewältigen. Miri ist seit einigen Jahren meine Vereinskameradin bei der LG Bandenkopf.  Doch wie kommt es zu diesem Ziel kommt? Es ist schon lange mein großer Traum den Wettkampf zu laufen. Während meiner aktiven Bergläuferzeit war dies allerdings nicht möglich, gab es doch meist Überschneidungen mit Meisterschaftsterminen o.ä..

Es brauchte einen Grillabend unter Lauffreunden, Gespräche über Traumläufe und Visionen, ein bisschen Bier und Fantasie, vielleicht auch ein wenig Selbstüberschätzung und schon wurde aus einer verrückten Idee ganz schnell ernst. Unser Plan „Transalpine Run 2016“ war geboren!!! Anfang Januar haben wir uns angemeldet – es gibt also kein zurück mehr. Wir stehen am 4.September 2016 an der Startlinie und sind gespannt, was die darauffolgenden Tage bringen werden.

Um auf die langen Distanzen vorbereitet zu sein, wird meine Planung auch im Frühjahr neben vielen Trainingskilometern und Höhenmetern das ein oder andere Trailrennen  beinhalten:

Am 20 März werde ich im französischen Rouffach beim Trail du Petit Ballon über die 53 km Distanz am Start stehen.

Vom 05. bis 07. Mai veranstaltet Denis Wischniewski vom Trailmagazin wieder sein Trailcamp in Lichtenstein-Unterhausen. Geführte Trail-Touren finden statt und der Abschluss bildet ein Wettkampf über die Halbmarathon- und Marathondistanz , in meinem gewohnten Terrain, auf den schönen Trails der Reutlinger Alb.

Am 07. August steht schon die Deutsche Berglaufmeisterschaft auf der Strecke des Tegelberglaufes fest. Hier gilt es den Titel des deutschen Mannschaftmeisters zu verteidigen.

Über alle weiteren Wettkämpfe und Termine halte ich euch auf meiner Seite auf dem Laufenden.